Bardentreffen 2017 in Nürnberg

Das Wetter hätte besser gar nicht sein können. Wir liefen, ohne ein bestimmtes Ziel zu haben, einfach herum. Bei Geigern blieben wir länger stehen, weil ein altes Ehepaar elegant zur Musik tanzte. Leider sind die beiden schnell wieder weg. Ein Mann mit seiner Gitarre stand ganz verloren da und sang über das frei sein. Schade, dass er so unauffällig war. Hätte ihm mehr Aufmerksamkeit gewünscht. Er klang so emotionell.  Eine Frau sang aus voller Brust und mit so viel Gefühl, dass die Leute bewegt waren. Die Perser sorgten mit ihren Trommeln, dem Dudelsack und ihren Tänzen für überdurchschnittlich gute Laune. Sie brauchen dafür keine Substanzen. Das ist deren Mentalität. So was schätze ich.  Bei einer der Hauptbühnen, genossen wir eine extrem gute Band. Die Musik war schön laut und wir, das Publikum, fieberten total mit.   Die Verkaufsstände waren auch sehr interessant. Ein kleiner Junge, so acht oder neun Jahre, bastelte aus Loom-Gummis total schöne Sachen.  Die ganze Stadt war belebt. Von überall hörte man Musik. Das kann ich wirklich jedem empfehlen. Alle Musiker haben sich zu Hause für dieses Wochenende vorbereitet und gaben ihr Bestes. Es ist so schön, aus so vielen verschiedenen Regionen   Musik zu hören. Man lernt so viele unterschiedliche Instrumente kennen. Speisen gab es natürlich auch jede Menge.   Das einzige was wirklich sehr stört, sind die Bettler. Die  machen die ganze Ausnahmestimmung kaputt.

Kommentare